Sie sind Anbieter von Gesundheits-, Pflege- oder Sozialdienstleistungen? Jetzt hier eintragen!

Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Allgemeine Informationen

 

Die Corona-Schutzimpfung ist freiwillig. Für alle Bürgerinnen und Bürger ist die Impfung kostenfrei.

Die in Deutschland verfügbaren Corona-Impfstoffe durchlaufen ein zentralisiertes Zulassungsverfahren. Dieses Verfahren wird von der Europäischen Arzneimittelagentur EMA koordiniert. Die Bewertung erfolgt durch Experten der nationalen Arzneimittelbehörden, z.B. dem Paul-Ehrlich-Institut.

In der Europäischen Union gelten strenge Bestimmungen für die Zulassung eines Impfstoffes. Das Paul-Ehrlich-Institut prüft vor dem Einsatz die Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe. Die Bestätigung erfolgt durch eine staatliche Chargenfreigabe.

Für einen wirksamen Schutz ist bei den derzeit verfügbaren Impfstoffen eine zweimalige Impfung erforderlich. In Bayern wurde am 27.12.2020 mit den Impfungen nach Priorität (Stand 11.02.2021) begonnen.

Durch die Corona-Schutzimpfung besteht ein erhöhter Bedarf an Informationen rund um das Thema Impfen. Leider sind auch viele Desinformationen im Umlauf. Verlässliche Informationen finden Sie auch hier:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Robert Koch Institut

Bundesministerium für Gesundheit

Zusammen gegen Corona

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Terminvergabe für die Impfung

Für eine Impfung müssen sich Bürgerinnen und Bürger an das Impfzentrum an ihrem Wohnsitz oder am Ort ihres ständigen Aufenthalts wenden. Das gilt selbst, wenn ein anderes Impfzentrum näher oder besser zu erreichen ist.

Es gibt aktuell folgende Wege zur Vereinbarung eines Impftermins:

oder

  • Einwohner des Landkreises Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim vereinbaren einen Termin für das Corona Impfzentrum im Kur- und Kongress-Center Bad Windsheim über die Hotline 09161 92-7070, erreichbar Montag – Freitag (außer an Feiertagen) von 08.00 – 12.00 Uhr und von 14.00 – 18.00 Uhr

oder

  • Sie können auch die bundesweit einheitliche Telefonnummer 116 117 kontaktieren. Die Hotline verbindet Sie direkt zum Impfzentrum. Die Bundeshotline ist aktuell von 08.00 Uhr – 22.00 Uhr an sieben Tagen in der Woche zu erreichen.

Reihenfolge für die Impfungen

Impfberechtigte zuerst. Zu Beginn stehen nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung. Daher können nicht alle Menschen direkt geimpft werden.

In der Coronaimpfverordnung hat das Bundesgesundheitsministerium festgelegt, wer zuerst geimpft wird.

Es gibt drei Stufen der Priorisierung.

Stufe 1: höchste Priorität

  • Über 80-Jährige,
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten,
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten,
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen. (v.a. Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin).

Stufe 2: hohe Priorität

  • Über 70-Jährige,
  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation,
  • eine enge Kontaktperson von solchen pflegebedürftigen Personen, die über 70 Jahre alt sind, Trisomie 21 oder eine geistige Behinderung (bzw. Demenz) oder nach einer Organtransplantation ein hohes Infektionsrisiko haben,
  • eine Kontaktperson von Schwangeren,
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren,
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur,
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind.

Stufe 3: erhöhte Priorität

  • Über 60-Jährige,
  • Personen mit folgenden Krankheiten:
    • Adipositas,
    • chron. Nierenerkrankung,
    • chron. Lebererkrankung,
    • Immundefizienz oder HIV-Infektion,
    • Diabetes mellitus,
    • div. Herzerkrankungen,
    • Schlaganfall, Krebs,
    • COPD oder Asthma,
    • Autoimmunerkrankungen und Rheuma,
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten,
  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz,
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, in Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation, Erzieher und Lehrer, Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen.

Das Bundesgesundheitsministerium rechnet damit, dass allen Menschen im Sommer 2021 ein Impfangebot gemacht werden kann.

Benötigte Dokumente für die Impfung

Folgende Dokumente sollten Sie zum Impftermin mitnehmen:

  • Terminbestätigung
  • Personalausweis
  • Impfausweis (falls vorhanden)
  • Arbeitgeberbescheinigung (zur Feststellung der Berufsgruppe)
  • Wichtige medizinische Unterlagen: Herzpass, Diabetikerausweis, Allergiepass oder eine Medikamentenliste

Die Coronaschutzimpfung wird, wie jede andere Impfung auch, im Impfausweis oder in einer Impfbescheinigung dokumentiert.
Zur Vorbereitung können Sie sich bereits folgende Dokumente herunterladen:

Informationen zu den Impfstoffen

Der Impfstoff von Biontech und Pfizer wurde am 21.12.2021 von der EU-Kommission zugelassen. Am 06.01.2021 folgte die Genehmigung des Moderna-Impfstoffs. Die Sicherheit und Wirksamkeit beider Impfstoffe sind vergleichbar. Sowohl der Impfstoff von Biontech und Pfizer als auch der von Moderna sind sogenannte mRNA-Impfstoffe. Sie enthalten Genabschnitte des SARS-CoV-2-Virus in Form von mRNA. Das “m” steht für messenger und “RNA” für ribonucleic acid (Ribonukleinsäure).

Wie funktionieren mRNA-Impfstoffe und was sind ihre Vorteile?

Ein weiterer Impfstoff von AstraZeneca, der ein für Menschen harmloses Virus als Vektor nutzt, erhielt am 29. Januar 2021 ebenfalls die Zulassung.

Was wissen wir über vektorbasierte Impfstoffe?

Ansprechpartner vor Ort

Weiterführende Informationen

Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Thema:

Skip to content